Der erste „barfuß“ Versuch und die Folgen

„Barfuß“ auf dem Trail – Samstag

Aktuell lese ich mit großem Interesse das Buch „Born to Run“ von Christopher McDougall (wer es nicht kennt: es lohnt sich zu lesen, einfach mal danach suchen ). Wer mich kennt, der weiß dass ich gerne neue Dinge einfach versuche oder weiter spinne. Und da ich seit etwas mehr als einer halben Decade FiveFingers mein eigen nennen darf, habe ich diese einfach beim Traillauf angezogen.

Ja, ich habe ich habe es mal wieder zum Traillauf mit Jamie (The RUN to JAMIE) , Esther und Co. geschafft. Was mich sehr gefreut hat da ich mit den Leuten vom OCR Frankfurt, besonders der Trailabteilung, gerne laufe.

Meine Anfänglichen Befürchtungen bezüglich des nicht vorhandenen Profils (meine Fingers sind wie gesagt seeeehr alt) wurden während dem Laufen nicht bestätigt. Vielmehr bin ich richtig gut klar gekommen die ersten Kilometer, klar ging auch fast nur Bergauf.

Ab dem Altkönig (ca. KM 10) ging es dann Bergab, ab hier musste ich mich konzentrieren und darauf achten wo ich hintrete. Jeder kleine Stein hat sich gleich bemerkbar gemacht, sodass wir versucht haben viel Trail zu laufen und weniger die Autobahnen damit mir meine Füße nicht zu sehr schmerzen. Die Konzentration war nach kurzer Zeit allerdings schon so angeschlagen, dass ich bei KM 12 und 13 jeweils falsch aufgekommen bin. Einmal rechts , einmal links. Nichts wildes aber schmerzhaft. Der Rest der Strecke verlief dann wieder normal.

Zur Belohnung haben wir uns im Ziel ein großes Getränk gegönnt und uns entspannt.

Das Resultat nach 15km „barfuß“ laufen?
Vier Blasen und ein druckempfindliches Fußgewölbe. Bei trockenem Wetter werde ich auf jeden Fall wieder „barfuß“ Laufen gehen.

Kurzer Dauerlauf – Sonntag

Der Tag danach.
Schmerzen in der Wade? Fehlanzeige.
Schmerzen in Gelenken? Fehlanzeige.
Schmerzen am Fuß? Jein.
Die Blasen habe ich noch gemerkt und vermehrt mein Fußgewölbe, nach dem ich mir das ganze näher angeschaut habe war auch klar warum. Wo ich am Tag zuvor die beiden Steine erwischt habe, zeichneten sich blaue Flecken ab. Klassische Hämatome in der Größe eines Daumens, nur halt im Fußgewölbe.
Nun ja, man mit dem Fußgewölbe im normalen Fall nicht den Boden berührt, war alles nur halb so schlimm. Selbst ein kurzer Dauerlauf mit einem Kumpel ging ohne Probleme (diesen aber mit normalen Laufschuhen, man muss es ja nicht direkt übertreiben)